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Freiwillige Unfallversicherungen des Arbeitnehmers

Freiwillige Unfallversicherungen des Arbeitnehmers werden steuerrechtlich unterschiedlich behandelt.

Als Arbeitnehmer haben Sie die Mglichkeit, sich unterschiedlich gegen Unflle zu versichern. Zunchst ist dabei zwischen Versicherungen gegen Berufsunflle und auerberufliche Unflle zu unterscheiden. Aufwendungen des Arbeitnehmers fr eine Versicherung gegen Unflle, die ausschlielich in unmittelbarem Zusammenhang mit der beruflichen Ttigkeit stehen, sind Werbungskosten. Demgegenber sind Aufwendungen des Arbeitnehmers gegen auerberufliche Unflle Sonderausgaben. Aufwendungen des Arbeitnehmers fr eine Unfallversicherung, die sowohl den beruflichen als auch den auerberuflichen Bereich betrifft, sind zum einen Teil Werbungskosten und zum anderen Teil Sonderausgaben. Der Gesamtbetrag ist entsprechend aufzuteilen. Fr die Aufteilung sind Ihre Angaben als Versicherungsnehmer magebend. Es wird unterschieden, welche Anteile sich auf das berufliche und das auerberufliche Risiko beziehen.

bernimmt der Arbeitgeber Versicherungsbeitrge des Arbeitnehmers, so sind diese Beitrge regelmig als steuerpflichtiger Arbeitslohn einzuordnen. Dies gilt ausnahmsweise dann nicht, wenn die bernommenen Beitrge auch das Unfallrisiko bei Dienstreisen abdecken. Der auf Unflle bei Dienstreisen entfallende Betrag ist als Vergtung von Reisenebenkosten steuerfrei.

 
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